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Adel Abdallah: “Arabische und europäische Persönlichkeiten bestätigen ihre Teilnahme an der Palästina-Konferenz in Europa“ und „Palästinensische Europäer führen ihre Solidarität mit den syrischen Flüchtlingsfamilien fort“

 


Veranstalter der 13. Konferenz der Palästinenser in Europa arbeiten europaweit auf Hochtouren. Unter dem Titel "Palästinenser Europas und das palästinensische Nationalprojekt" findet die Konferenz in Deutschlands Hauptstadt Berlin am 25.04.2015 statt.


Es wird die Teilnahme von vielen offiziellen und bedeutsamen arabischen und europäischen Seiten an den Aktivitäten der Konferenz erwartet, die Tausende von Mitgliedern palästinensischer, arabischer und islamischer Gemeinschaften Europas besuchen werden.


Adel Abdallah, Generalsekretär der Konferenz der Palästinenser Europas, bestätigte die Teilnahme vieler offizieller arabischer und europäischer Persönlichkeiten wie Minister, Vizeministern und Vertreter arabischer und europäischer Parteien an der Konferenz und weist darauf hin, dass es eine starke Zusammenarbeit der europäischen Intuitionen für Palästina gibt, um einen großen Erfolg zu erzielen, und dabei eine große Anzahl an Teilnehmer an der Konferenz zu erreichen.


Darüber hinaus, hat die Konferenz  und die europäischen Intuitionen vor einigen Tagen, die "Europäische Woche der Solidarität mit den Palästinensern Syriens" abgeschlossen. Diese beinhalteten unterschiedliche Aktivitäten, wie Seminare, Workshops und Solidaritätsdemonstrationen. Veranstaltet wurden in den zwei deutschen Städten Berlin und Dortmund , in der Hauptstadt Englands, London, im österreichischen Wien, in der Stadt Malmö in Schweden, sowie in den zwei Städten Hollands Den Haag und Rotterdam. Zusätzlich wurden Briefe und Berichte an die Europäische Union, sowie an die britische Regierung geschickt, in dem das Leiden der Palästinenser in Syrien formuliert war.


In diesem Kontext erwähnte Adel Abdallah auch, dass alle palästinensischen Intuitionen Europas sich tiefgründig mit dem Leiden der palästinensischen Flüchtlinge in Syrien beschäftigen und dem ein Ende bereiten wollen. Spezielle  Gremien wurden gegründet, um den Flüchtlingen vor Ort zu helfen, beizustehen und ihre Leiden in internationalen Foren bekannt zu machen. Auf der Konferenz selbst, wird den palästinensischen Flüchtlingen Syriens  eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet, wie beispielsweise die Opfer des verriegelten Flüchtlingslagers Al-Yarmouk oder die im Zuge des Kriegs geflüchteten Menschen. 


Parallel zu den Vorbereitungen, wird die Konferenz und die europäischen Intuitionen sich an diversen Veranstaltungen  und Aktivitäten beteiligen, darunter die Wiederbelebung  des „Tag der Erde“.


Im April widmet sich die Solidarität den palästinensischen Gefangenen. Die "Nakba", die Vertreibung der Palästinenser in 1948, findet jährlich im Mai ihren Gedenktag. Im Zuge der internationalen Kampagne "Intimaa-Zugehörigkeit zur Aufrechterhaltung der palästinensischen Identität" wird an die Rechte und an die Rückkehr erinnert. Abschließend findet im Juni die„ Woche Jerusalems“ statt, zur Erinnerung an die Israelische Besetzung der „Al-Aqsa Moschee“ im Jahre 1967.


Alle Geschehnisse und Aktivitäten werden angekündigt und sind Teil von Plänen und Vorhaben einer Agenda, die sich palästinensische Institutionen zum Ziel gemacht haben, um vor allem eine europäische Einheit zu bilden und sich gegenseitig zu stärken. Nur dadurch wird die große Frage um den Palästina-Konflikt im Mittelpunkt stehen.

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